Wer hier schmutzige Wäsche gewaschen sehen will: Fehlanzeige. Meine Boxershorts gehen wirklich niemanden was an!

Geboren bin ich am 07. August 1965, meine Kindheit spielte sich in Delitzsch bei Leipzig ab. Kindergarten „Anne Frank“, Einschulung in die Polytechnische Oberschule „Otto Grotewohl“, stolzer Träger des Sportabzeichens „Thomas KLAUS Böttcher seins“ und der bonbonfarbenen Brotbüchse „Plaste und Elaste aus Schkopau“. Nach zehn Jahren spuckte mich die Schule als allseits gebildete, harmonisch entwickelte Schülerpersönlichkeit wieder aus – im Rahmen des Möglichen und Machbaren.



Brausepulver im Mund, Klingelputzen bei den Nachbarn, ab der fünften Klasse jährlicher Liebeskummer. Eine DDR – typische Kindheit und Jugend – erst nach der Wende wurde die mir als Leben in der Diktatur erklärt.


Im Chemiekombinat Bitterfeld, nur zwölf Bahnkilometer von Delitzsch entfernt, erlernte ich gleich nach der Schulzeit zwei Jahre lang einen ordentlichen Beruf: Elektriker!

Vom Umgang mit Schutzleiter, Relais und Schuko-Steckdose zehre ich heute noch. Anfangs nur nebenbei, aber immer häufiger legte ich als staatlich lizensierter Schallplattenunterhalter für die tanzwütige Jugend in Jugendklubhäusern und Landgasthöfen.



1985 war ich dann schon Jugendklubleiter im legendären Delitzscher Ostklub. Das Wehrkreiskommando konnte mich nicht vergessen und holte mich, natürlich zum unpassenden Zeitpunkt, zum Grundwehrdienst. Eingezogen wurde ich als Bürger der Deutschen Demokratischen Republik, vorzeitig entlassen  dann von der Bundesrepublik Deutschland. In diese unruhige Zeit fiel die Hochzeit mit meiner ersten Frau, bald machten Sohn und Tochter die Familie Böttcher komplett.

Nach der Wende war Schluss mit dem Jugendklub, ich tingelte erstmal als Kraftfahrer beim Deutschen Roten Kreuz, als Essen-Austräger und Altenpfleger bei der Arbeiterwohlfahrt.

1992 dann begann mein Weg als Radio-Mann.  In der Startmannschaft von Radio PSR arbeitete ich als Morgenmoderator, später wechselte ich nach Dresden zu Antenne Sachsen, dem heutigen Hitradio RTL. Dazu gehörten auch Umzüge: Nach Bannewitz, nach Pirna und Seeligstadt und 2004 nach Döbeln.

Ab 2003 dann gab es den deutschlandweit ersten und bisher einzigen Sender, der die Namen der Morgenmoderatoren im Namen führte: „R.SA mit Böttcher und Fischer“ hieß der offizielle Sender-Claim. Insgesamt 25 Jahre – eine geile Radio-Zeit. Und nicht zu vergessen, seit 2002 Theaterschauspieler am Radeberger Biertheater.



Familie, das heißt natürlich;
Mama Heidi, Papa Paul, Schwester Sandra, dazu meine Frau Nancy und inzwischen drei Kinder. Die engere Familie. Nicht zu vergessen und unverzichtbar: Hundi Xaxa und Kater Tigger!

2002 lernte ich meine jetzige Frau Nancy kennen, geheiratet haben wir 2006. Nancy brachte einen Sohn mit, jetzt war ich also Vater von drei Kindern. Obwohl: Kinder? Die sind längst aus dem Gröbsten heraus, der jüngste wird inzwischen 25 und lebt auch schon sein eigenes Leben. Seit 2004 lebe ich zusammen mit meiner Nancy in Döbeln, zusammen mit Hund und Katze. Und – ganz wichtig – mit einem unglaublich liebenswerten Freundeskreis.



Bötastische Grüße und wer mehr über meinen „Werdegang“ 😉 erfahren möchte, der drückt mal hier druff – Vita – bis dahin erstmal, Euer Böttcher.